Reken-Stiftung unterstützt Schulpony-Kauf

Der Andrang von Kindern und Jugendlichen auf den Reit- und Voltigiersport in Reken wächst immer weiter, und die Wartelisten werden lang und länger. Dieser Trend betrifft in besonderem Maße das Therapeutische Reiten, aber auch die zunehmenden Ambitionen von Schülerinnen und Schülern der Grundschulen sowie der Sekundarschule Hohe Mark. Wahrgenommen wird das Angebot des Reit- und Fahrvereins vielfach von Bewohnerinnen und Bewohnern aus dem Maria Veener Benediktushof und aus der Brückenschule.

Mit Hilfe von Trainern und Ehrenamtlichen des RFV genießen die Reiterinnen und Reiter mit Behinderung die Bewegung der Pferde, wodurch eventuelle Spastiken gelöst und die Rumpfmuskulaturen gestärkt werden. „Dieses alles können wir angesichts der steigenden Zahlen an Reitneulingen nur umsetzen, weil wir unseren aktuellen Bestand an Schulpferden um ein Pony erweitert haben“, berichten die Vereinsvorsitzende Anne Lange und die Jugendvorsitzende Hannah Determann. Sie haben vor wenigen Wochen deshalb einen Antrag auf Unterstützung bei der Reken-Stiftung gestellt.

Im Verlauf seines kürzlichen Treffens hat das Kuratorium der gemeinnützigen Organisation „von Rekenern für Rekener“ einstimmig beschlossen, den Kauf eines solchen Schulpferdes durch eine Spende in Höhe von 3.000 Euro zu fördern. „Kelly“ heißt die von den Reitvereins-Verantwortlichen mittlerweile ausgesuchte, angeschaffte und bereits im Einsatz befindliche ebenso hübsche wie brave Stute übrigens, die neben dem Geld der Reken-Stiftung aus weiteren Spenden und aus dem Eigenkapital des Vereins finanziert worden ist. (Heinz Habers, Reken)